Episode 29: Nader und Simin - eine Trennung

16.02.2012

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Originaltitel:
Jodaeiye Nader az Simin
Jahr:
2011
Internationaler Titel:
A Separation
Land:
Iran
Regie:
Asghar Farhadi
Das erwartet euch in dieser Episode:
Unsere zweite Besprechung eines iranischen Films nach Abbas Kiarostamis Close-Up: Der Gewinner des Goldenen Bären der Berlinale 2011 und Oscar-Favorit in der Kategorie bester fremdsprachiger Film in diesem Jahr 2012 ist Asghar Farhadis brillant erzähltes Drama Nader und Simin – Eine Trennung. Am Anfang der vielschichtigen Erzählung steht das Ende einer Beziehung: Nach 14 Jahren Ehe möchte sich Simin (Leila Hatami) von ihrem Ehemann Nader (Peyman Maadi) trennen und den Iran gen Westen verlassen, die gemeinsame Tochter Termeh (Sarina Farhadi) soll mit. Simins Auszug hat Folgen. Zur Betreuung seines dementen Vaters stellt Nader die Haushaltshilfe Razieh (Sareh Bayat) ein - eine Ereigniskette wird in Gang gesetzt, die schwerwiegende Folgen für zwei Familien hat. Asghar Farhadi erzählt mit Nader und Simin nicht nur eine berührende Geschichte mit punktgenauem Schauspiel über eine Liebe am Abgrund, sondern verwebt eine philosophische Frage in sein minutiös komponiertes Drehbuch und zieht auf subtile Weise die Existenz eines absoluten Wahrheitsanspruches in Zweifel.

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